{"id":2957,"date":"2025-09-11T17:16:40","date_gmt":"2025-09-11T15:16:40","guid":{"rendered":"https:\/\/worldenergy.weserve-wp-demo.ch\/?page_id=2957"},"modified":"2025-09-30T09:27:47","modified_gmt":"2025-09-30T07:27:47","slug":"energiestatistik-schweiz-ab-1910","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/worldenergy.weserve-wp-demo.ch\/it\/publikationen\/wec-switzerland\/energiestatistik-schweiz-ab-1910\/","title":{"rendered":"Energiestatistik Schweiz (ab 1910)"},"content":{"rendered":"<h1>Energiestatistik Schweiz (ab 1910)<\/h1>\n<h2>Einleitung<\/h2>\n<div>\n<p>Das Thema Energie bildet seit Jahrzehnten einen wichtigen Bestandteil der politischen Diskussion in unserem Land. W\u00e4hrend bis in die siebziger Jahre die technische Herausforderung der Wasserkraftnutzung im Vordergrund stand, verlagerte sich sp\u00e4ter der Schwerpunkt des Interesses auf die Versorgungssicherheit, die Kernenergiefrage, den Umwelt- und Klimaschutz und schlussendlich auf die Liberalisierung der Energiem\u00e4rkte. Welcher Aspekt der Energienutzung auch immer im Blickpunkt des Interesses steht, die Kenntnis der wesentlichen Fakten bleibt ein unabdingbarer Bestandteil einer fundierten Entscheidfindung. Ein bedeutender Teil dieser Fakten liegt nun in aufgearbeiteter und zusammengefasster Form als Mehrjahresstatistik vor. Sie richtet sich in erster Linie an Personen, die an langen Zeitreihen interessiert sind (Wissenschafter, Journalisten, Politiker etc.). Dabei konzentriert sich diese Publikation auf eine Darstellung von End- und Bruttoenergieverbrauch der Schweiz seit 1910, aufgeteilt nach allen Energietr\u00e4gern. Erg\u00e4nzend dazu werden die wichtigsten Definitionen, die Heizwerte und die zugrunde liegende Methodik beschrieben. Schliesslich soll die Entwicklung der einzelnen Energietr\u00e4ger kommentiert werden. Denjenigen, die an detaillierteren Daten interessiert sind, seien die Schweizerische Gesamtenergiestatistik und die Schweizerische Elektrizit\u00e4tsstatistik (j\u00e4hrliche Publikationen des Bundesamtes f\u00fcr Energie) empfohlen.<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im 20. Jahrhundert die Erd\u00f6lprodukte die Kohle als dominierenden Energietr\u00e4ger abgel\u00f6st haben. Seit den beiden Erd\u00f6lkrisen in den siebziger Jahren konnte jedoch der Anteil der Erd\u00f6lprodukte am Endenergieverbrauch zu Gunsten von Erdgas und diversen erneuerbaren Energien reduziert werden.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Folgende Organisationen und Stellen haben an der vorliegenden Publikation mitgearbeitet:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesamt f\u00fcr Energie<\/a><\/li>\n<li>Schweizerischer Energierat<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.strom.ch\/de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verband Schweizerischer Elektrizit\u00e4tsunternehmen (VSE)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.erdoel.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erd\u00f6l-Vereinigung (EV)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.erdgas.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.holzenergie.ch\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Holzenergie Schweiz<\/a>\u00a0(vormals Schweizerische Vereinigung f\u00fcr Holzenergie VHe)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.suisse-eole.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Suisse Eole &#8211; Vereinigung zur F\u00f6rderung der Windenergie in der Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.suter-joerin.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Suter, Joerin AG, Arlesheim<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Grundlagen finden sich in der &#8220;Energiestatistik der Schweiz 1910-1985&#8221;, welche im PDF-Format heruntergeladen werden kann:<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>\n        <a href=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Statistik-bis-1985-Teil-1.pdf\">Seiten 1 bis 30<\/a>\n    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\n        <a href=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Statistik-bis-1985-Teil-2.pdf\">Seiten 31 bis 60<\/a>\n    <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<hr>\n<h2>Begriffe<\/h2>\n<div>\n<p>Im Folgenden sollen die wichtigsten Begriffe zum Verst\u00e4ndnis der vorliegenden Publikation erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Als\u00a0<strong>Energie\u00a0<\/strong>wird die in einem physikalischen System steckende F\u00e4higkeit, Arbeit zu verrichten bezeichnet. Die gebr\u00e4uchlichsten Masseinheiten sind das Joule (J), die Kilowattstunde (kWh) und die Kalorie (cal) (vgl. auch Kapitel Hilfstabellen). Es gilt an dieser Stelle, die vielf\u00e4ltigen Erscheinungsformen der Energie in Erinnerung zu rufen: So gibt es Energietr\u00e4ger &#8211; das heisst Stoffe, mit deren Hilfe sich Energie nutzen l\u00e4sst &#8211; die in der Natur vorkommen (sog. Prim\u00e4renergietr\u00e4ger) und solche, die man nur durch Umwandlung erh\u00e4lt (sog. Sekund\u00e4renergietr\u00e4ger).<\/p>\n<p><strong>Prim\u00e4renergietr\u00e4ger\u00a0<\/strong>sind z.B. Holz, Erdgas, Roh\u00f6l, Wasserkraft oder Kernbrennstoff. Unter die Sekund\u00e4renergietr\u00e4ger fallen z.B. Elektrizit\u00e4t, Benzin oder Fernw\u00e4rme. Bei der Erzeugung von Sekund\u00e4renergie m\u00fcssen jeweils Umwandlungsverluste in Kauf genommen werden. Diese werden zusammen mit weiteren Verlusten in eine Energiebilanz integriert und f\u00fchren so schlussendlich zum Endenergieverbrauch als aussagekr\u00e4ftigste Verbrauchsgr\u00f6sse. Der Energieverbrauch ohne alle Verluste wird dabei als Bruttoenergieverbrauch bezeichnet, wobei hier im Ausland anfallende Verluste nicht ber\u00fccksichtigt sind (z.B. importiertes Benzin oder importierte Elektrizit\u00e4t).<\/p>\n<p>Der\u00a0<strong>Bruttoverbrauch\u00a0<\/strong>entspricht der Summe aus inl\u00e4ndischer Gewinnung und den Saldi des Aussenhandels sowie der Lagerver\u00e4nderungen. Dies betrifft sowohl Prim\u00e4r- wie auch Sekund\u00e4renergietr\u00e4ger. Mit der Endenergie wird die letzte Stufe des Handels erfasst. Hinzu kommt ab 1990 der Verbrauch von erneuerbaren Energien, die gar nie erst in den Handel kommen (Bsp. Kollektorw\u00e4rme). Die Endenergie beinhaltet somit die vom Konsumenten f\u00fcr einen bestimmten Nutzen eingekaufte bzw. selbst produzierte Energie, wie zum Beispiel Strom f\u00fcr Licht oder Benzin f\u00fcrs Auto. Die Differenz zur Bruttoenergie sind im Wesentlichen die Umwandlungs- und Netzverluste. Der Heizwert bezeichnet die Energiemenge, die bei vollst\u00e4ndiger Verbrennung eines Energietr\u00e4gers frei wird. Spricht man vom Brennwert (=oberer Heizwert) wird zus\u00e4tzlich die Kondensationsw\u00e4rme des bei der Verbrennung entstandenen Wasserdampfs genutzt. Dies geschieht mittels Kondensation der Abgase.<\/p>\n<\/div>\n<hr>\n<h2>Methodik<\/h2>\n<div>\n<p>Die vorliegende Mehrjahresstatistik basiert auf der Schweizerischen Gesamtenergiestatistik des\u00a0Bundesamtes f\u00fcr Energie BFE\u00a0(ehemals Bundesamt f\u00fcr Energiewirtschaft). Diese erschien zum ersten Mal mit einem zusammenfassenden R\u00fcckblick der Jahre 1970-1975 und wurde 1976 in eine Jahrespublikation \u00fcbergef\u00fchrt. Sie entsteht jeweils unter Beizug diverser Datenlieferanten (Verb\u00e4nde, Kraftwerke, \u00c4mter, private B\u00fcros) und ist seit der Ausgabe 1998 ebenfalls \u00fcber Internet beim BFE zug\u00e4nglich. Die Daten zwischen 1910 und 1951 wurden 1953 im Wesentlichen vom Schweizerischen Energierat (ehemals Schweizerisches Nationalkomitee der Weltenergiekonferenz) und der Motor-Columbus AG zusammengetragen. In dieser Zeit gab es erst eine amtliche Elektrizit\u00e4tsstatistik. Die Anforderungen an eine Statistik sind vielf\u00e4ltig und hoch. So soll sie z.B. einerseits dynamisch sein und die sich \u00e4ndernden Realit\u00e4ten m\u00f6glichst genau abbilden, andererseits wird eine grosse methodische Konstanz erwartet, so dass die Daten von langen Zeitreihen untereinander vergleichbar sind. Des weiteren wird eine internationale Harmonisierung verlangt, wobei die nationalen Besonderheiten nicht ausser acht gelassen werden sollten. Die vorliegende Publikation versucht diese und weitere Anspr\u00fcche unter einen Hut zu bringen. Einige wenige Beispiele sollen dabei zeigen, wie sich die Methodik im Laufe der Jahrzehnte den Gegebenheiten angepasst hat:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcber die Jahre kann sich die chemische Zusammensetzung einzelner Energietr\u00e4ger ver\u00e4ndern. Als Folge davon m\u00fcssen die Heizwerte entsprechend angepasst werden. N\u00e4here Angaben zu den Heizwerten sind der Tabelle &#8220;Heizwerte der Energietr\u00e4ger in der Gesamtenergiestatistik&#8221; im Kapitel Hilfstabellen zu entnehmen.<\/li>\n<li>Mit der Diversifizierung der Energieversorgung ging eine Verbreiterung der Datenbasis einher. So werden mittlerweile Daten zur Fernw\u00e4rme, zu verschiedenen Abf\u00e4llen, W\u00e4rme-Kraftkoppelungsanlagen und diversen erneuerbaren Energien (Sonnenenergie, Windenergie, Biogase, Umweltw\u00e4rme) erhoben. All diese Energieformen haben erst in den letzten Jahrzehnten eine gewisse Bedeutung erlangt.<\/li>\n<li>Die Methodik musste sich im Laufe der Jahre immer wieder dem sich \u00e4ndernden Rechtsrahmen anpassen. So sind z.B. seit 1997 aufgrund einer Verzollungs\u00e4nderung nicht mehr die Importe an Erd\u00f6lprodukten f\u00fcr den Endverbrauch bestimmend, sondern die Ausg\u00e4nge aus den steuerrechtlichen Freilagern.<\/li>\n<li>Ebenfalls einen Einfluss auf die Methodik haben die diversen Datenlieferanten. L\u00f6st sich z.B. eine Institution auf, wie 1997\/98 die Zentralstelle f\u00fcr Kohleeinfuhr, so m\u00fcssen die Daten andersweitig beschafft werden, was mit einer ver\u00e4nderten Methodik einhergehen kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf die Erhebungsmethodik der einzelnen Energietr\u00e4ger wird in den jeweiligen Kapiteln eingegangen. Detailliertere Angaben zur Methodik k\u00f6nnen der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/themen\/00526\/00541\/00542\/00631\/index.html?lang=de&amp;dossier_id=00763\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweizerischen Gesamtenergiestatistik<\/a>, der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/themen\/00526\/00541\/00542\/00630\/index.html?lang=de&amp;dossier_id=00765\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweizerischen Elektrizit\u00e4tsstatistik<\/a> und der Energiestatistik der Schweiz 1910-1985 entnommen werden:<\/p>\n<\/div>\n<ul>\n<li>\n<p>\n        <a href=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Statistik-bis-1985-Teil-1.pdf\">Seiten 1 bis 30<\/a>\n    <\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>\n        <a href=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Statistik-bis-1985-Teil-2.pdf\">Seiten 31 bis 60<\/a>\n    <\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"animation\":\"fade\",\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"large\",\"padding_remove_bottom\":false,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"\",\"width\":\"large\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"column_gap\":\"large\",\"layout\":\"1-3,2-3\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-3\",\"width_xlarge\":\"1-3\"},\"children\":[{\"type\":\"module\",\"props\":{\"menu_image_align\":\"center\",\"menu_image_margin\":true,\"menu_style\":\"primary\",\"menu_type\":\"nav\",\"position_left\":\"0\",\"type\":\"nav_menu\",\"widget\":\"nav_menu-2\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"2-3\",\"width_xlarge\":\"2-3\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Energiestatistik Schweiz (ab 1910)\",\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"heading-small\"}},{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Einleitung\",\"title_element\":\"h2\",\"title_style\":\"h2\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Das Thema Energie bildet seit Jahrzehnten einen wichtigen Bestandteil der politischen Diskussion in unserem Land. 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Erg\\u00e4nzend dazu werden die wichtigsten Definitionen, die Heizwerte und die zugrunde liegende Methodik beschrieben. Schliesslich soll die Entwicklung der einzelnen Energietr\\u00e4ger kommentiert werden. Denjenigen, die an detaillierteren Daten interessiert sind, seien die Schweizerische Gesamtenergiestatistik und die Schweizerische Elektrizit\\u00e4tsstatistik (j\\u00e4hrliche Publikationen des Bundesamtes f\\u00fcr Energie) empfohlen.<\\\/p>\\n\n\n<p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im 20. Jahrhundert die Erd\\u00f6lprodukte die Kohle als dominierenden Energietr\\u00e4ger abgel\\u00f6st haben. 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All diese Energieformen haben erst in den letzten Jahrzehnten eine gewisse Bedeutung erlangt.<\\\/li>\\n\n\n<li>Die Methodik musste sich im Laufe der Jahre immer wieder dem sich \\u00e4ndernden Rechtsrahmen anpassen. So sind z.B. seit 1997 aufgrund einer Verzollungs\\u00e4nderung nicht mehr die Importe an Erd\\u00f6lprodukten f\\u00fcr den Endverbrauch bestimmend, sondern die Ausg\\u00e4nge aus den steuerrechtlichen Freilagern.<\\\/li>\\n\n\n<li>Ebenfalls einen Einfluss auf die Methodik haben die diversen Datenlieferanten. L\\u00f6st sich z.B. eine Institution auf, wie 1997\\\/98 die Zentralstelle f\\u00fcr Kohleeinfuhr, so m\\u00fcssen die Daten andersweitig beschafft werden, was mit einer ver\\u00e4nderten Methodik einhergehen kann.<\\\/li>\\n<\\\/ul>\\n\n\n<p>Auf die Erhebungsmethodik der einzelnen Energietr\\u00e4ger wird in den jeweiligen Kapiteln eingegangen. Detailliertere Angaben zur Methodik k\\u00f6nnen der\\u00a0<a href=\\\"http:\\\/\\\/www.bfe.admin.ch\\\/themen\\\/00526\\\/00541\\\/00542\\\/00631\\\/index.html?lang=de&amp;dossier_id=00763\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noopener\\\">Schweizerischen Gesamtenergiestatistik<\\\/a>, der\\u00a0<a href=\\\"http:\\\/\\\/www.bfe.admin.ch\\\/themen\\\/00526\\\/00541\\\/00542\\\/00630\\\/index.html?lang=de&amp;dossier_id=00765\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noopener\\\">Schweizerischen Elektrizit\\u00e4tsstatistik<\\\/a> und der Energiestatistik der Schweiz 1910-1985 entnommen werden:<\\\/p>\",\"margin\":\"default\",\"maxwidth\":\"2xlarge\",\"maxwidth_breakpoint\":\"l\"}},{\"type\":\"button\",\"props\":{\"animation\":\"slide-bottom-small\",\"grid_column_gap\":\"small\",\"grid_row_gap\":\"small\",\"margin\":\"medium\"},\"children\":[{\"type\":\"button_item\",\"props\":{\"button_style\":\"primary\",\"content\":\"Seiten 1 bis 30\",\"dialog_layout\":\"modal\",\"dialog_offcanvas_flip\":true,\"icon\":\"cloud-download\",\"icon_align\":\"left\",\"link\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/09\\\/Statistik-bis-1985-Teil-1.pdf\",\"link_target\":\"blank\"}},{\"type\":\"button_item\",\"props\":{\"button_style\":\"primary\",\"content\":\"Seiten 31 bis 60\",\"dialog_layout\":\"modal\",\"dialog_offcanvas_flip\":true,\"icon\":\"cloud-download\",\"icon_align\":\"left\",\"link\":\"wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/09\\\/Statistik-bis-1985-Teil-2.pdf\",\"link_target\":\"blank\"}}]}]}]}],\"name\":\"WEC - Home Intro\"}],\"version\":\"4.5.28\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Energiestatistik Schweiz (ab 1910) Einleitung Das Thema Energie bildet seit Jahrzehnten einen wichtigen Bestandteil der politischen Diskussion in unserem Land. 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